…….Uwe´s Cross Speed Section Sunday Style….

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indian summer is here…

indian summer is here…

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brigade cross with boris becker and john tomac!

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RCU stammtisch mit CCC beer.

RCU stammtisch mit CCC beer.

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after work ride from sunset into the blue hour

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absurdcrew:

stay tuned - Day 3 is coming // St. Jakob (Tirol) -> Kasern (Südtirol)

absurdcrew:

stay tuned - Day 3 is coming // St. Jakob (Tirol) -> Kasern (Südtirol)

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absurdcrew:

Day Two: above the Felbertauern - the story behind the bars

Felix 711er Mercedes bringt uns schnell und spassig hoch zum Hintersee. Hier ist der Einstieg in die Brentling Bergstraße. Durch den Shuttle-Transfer sparen wir ne Menge Zeit, einige Höhenmeter und noch langweiligere anstrengende Asphalt-Kilometer. Die heutige Etappe hat es sowieso in sich. Ca. 70km wollen abgespult werden. Als höchster Punkt geht es auf 2448m NN an der St. Pöltner Hütte vorbei.

Kurz nach 9:00 Uhr morgens sitzen wir auf unseren Maschinen. Die Brentling Piste verläuft zunächst auf Asphalt. Einige sacksteile Rampen bringen den Körper auf Betriebstemperatur. Recht zügig schrauben wir uns in die Höhe. Fantastische Blicke lenken von der Anstrengung ab. Es ist eine geniale Mischung aus Nebel, den Bergen mit seinen zahlreichen Wasserfällen und blauen Wolkenlöchern.

Schon bald geht der Asphalt in Schotter über, herrlich wie sich die Piste Serpentine für Serpentine gen Himmel windet. Immer noch ist alles sehr gut fahrbar. Auf 2050m NN verlassen wir die Brentling Piste. Ab hier ist nun Schieben angesagt. Es gilt den Einstieg in ein Kar (sehr steiler, Felsen durchsetzter Hang) zu finden. Es ist noch immer recht nebelig. Nach kurzer Zeit sind die Pfadspuren ausgemacht. Jetzt wird es spannend. Zumindest für mich mit meinen kleinen Höhenproblemchen. Der Arsch geht kurz auf Grundeis, aber es geht, muss ja! Eine Hand hält das Bike, die andere stützt sich am Hang und recht schnell passieren wir das Steilfeld. Die Sicht ist ziemlich bescheiden, gut für mich, da ist das Kopfkino nur 4:3 statt 16:9 groß. Das Gelände öffnet sich wieder und aufgemalte, große weiße Pfeile weisen die Richtung.

Wir erreichen den alten Tauernweg. Ab jetzt geht es  auf historischen Pfaden über den Kamm. In einem landschaftlich wirklich beeindruckenden Hochtal wechseln sich einige schöne Fahrpassagen mit Tragepassagen ab. Wasser kommt von allen Seiten, was für eine Kulisse. Schon hier könnte ich den gesammten Tag mit fotographieren, schauen und Einsaugen der Eindrücke verbringen.

Der Untergrund wird nun verblockter. Große Felsplatten und loses Geröll sind vorherrschend. Der Weg steigt steil in die Höhe. Am Ende ist schon die St. Pöltner Hütte in Sicht. Über ein letztes kleines Schneefeld komme ich an der St. Pöltner Hütte an. Wie immer mache ich das entspannte Schlusslicht. Die Jungz sitzen schon auf der Holzterasse und picnicken. Wir sind die einzigen hier oben, die Hütte hat leider geschlossen. Es gint Leckerreien aus dem Rucksack, zum Bsp. Tiroler Kaminwurzen mit nem Schluck Schierker Feuerstein, dazu nen Bifi-Brötchen.

Nach ausgiebiger Stärkung geht es auf den laut Routenbeschreibung schweren Downhill. In der Tat ist das Ding recht verblockt und im oberen Teil steil wie Nachbars Lumpi. Dennoch gehts gut bergab, auch mitm All-Mountain Hardtail. Nach einigen Höhenmetern und dickem Armpump kommen wir wieder auf die Fahrstrasse. Um Resourcen zu schonen splittet sich die Gruppe. Matze und Kniffo wollen es wissen und knallen mit schmatzenden Dämpfern weiter den DH durch, der immer wieder unsere Fahrstraße kreuzt.

Am Großvenediger-Blick können wir unseren Namensgeber der Tour ein wenig im Nebel ausmachen. Hier steht er also, der Berg den wir die nächsten Tage umrunden werden und dabei nur hier einmal sehen können, schon verrückt?

Oberhalb des Felbertauern-Tunnels kommen wir wieder in die Civilisation. Von nun an folgen wir dem alten Tauernweg 925. Es geht hoch und runter mal entlang am Fluß dann wieder bisl weg. Der Weg kostet mich erhebliche Körner und vor allen Dingen Zeit. So richtig kommen wir nicht voran, aber schick isser auf jeden Fall. Durch alte Dörfer mit schicken Häusern, über Almwiesen mit dicker und dünner Kuhkacke wird es nicht langweilig. Irgendwann passieren wir Matrei und ballern nun direkt am Fluß Isel Richtung Abzweig Defereggental entlang. In Huben ist es dann so weit, der Abzweig haut mir ordentlich in die Fr*ss*. Zehn Prozent Steigung sagt das Schild, zumindest auf zwei Kilometer, arrghhh, Schmerz. OK, die Gruppe zerreißt, an einem Picnick-Platz mit Quelle treffen wir uns wieder. Wir beschließen alle unser eigenes Tempo zu gehen.

Bis zur Unterkunft sind es noch knackige, langgezogene Einundzwanzig Bergauf-Kilometer, fück! Der Kopf macht dicht, müde kurbeln die Beine wie in Trance weiter. Ich denke nur noch an leckere Speckknödel, Kaiserschmarrn und ein hopfiges Helles. So gehen die Kilometer mühsam dahin. Kurz nach 19:00 Uhr im letzten Restlicht erreichen wir unsere Unterkunft, den Sandwirt in St. Jakob. Ich muss sagen, eine sehr gute Adresse. Schöne Zimmer, angenehmes Ambiente und leckeres Essen. Die Bikes parken schön im beheizten Ski-Schuppen. Kurz nach dem Essen verabschiede ich mich aufs Zimmer. Der geschundene Bürokörper braucht seine 9h Regeneration. Das funzt auf jeden Fall gut und nach einem wunderbar ausgiebigen Frühstück mit allem drum dran und 3 Tassen Kaffee kann der neue Tourtag beginnen. Auf nach Südtirol, yeah!

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morning cross.

morning cross.

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absurdcrew:

Day TWO: above the Felbertauern - St. Pöltner Hütte - St. Jakob

Report folgt…

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….Top of Hawaii….rumbled!!!!

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